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Aktuelle Seite: HOMESAWAN SINGHLIEBE UND HINGABE

Eine Geschichte der Liebe und Hingabe


Sant Kirpal Singh
schrieb aus Liebe zu Baba Sawan Singh viele wunderbare Gedichte

Was immer Er sah, was immer Er beobachtete, schrieb Er in Form eines Gedichtes nieder. Taiji sang dann immer diese Gedichte und Baba Sawan Singh freute sich sie zu hören.

Einmal, nach dem Baden, reinigte Baba Sawan Singh Seinen Mund mit einem Handtuch und sofort stieg in Sant Kirpal Singh das Gefühl hoch: "Ich bin zwar mit Meister zusammen, aber trotzdem muss ich ein wenig Abstand halten. Aber diese Handtücher sind überaus glücklich zu heißen, da sie Meisters Körper sehr nahe sind. Diese Handtücher sind in einer glücklicheren Lage als ich. Wie schön wäre es, wenn Meister mich auch zu einem Handtuch für Sein Gesicht machen würde!"

Er ging nach Hause und schrieb ein wunderbares Gedicht zum Lobpreis des Meisters und zum Lob der Handtücher. Taiji wusste davon und sie brachte dem Meister dieses Gedicht. Baba Sawan Singh sagte: "Ich glaube, heute hast du mir etwas Schönes mitgebracht." Sie sagte: "Meister, ich habe eine Bedingung: wenn Du es hören möchtest, musst Du mir etwas dafür geben. Aber dafür werde ich Dir auch etwas geben." Sie hatte ein Dutzend frische Handtücher mitgebracht, die sie neben sich legte. Dann sang sie darüber, wie die Handtücher mit Meister eins sind – wie begünstigt diese Handtücher sind, weil sie der Meisterkraft so nahe sein dürfen. Als sie dieses Gedicht sang, war Baba Sawan Singh sehr glücklich. Er sagte: "Was möchtest Du haben?" Sie sagte zu Baba Sawan Singh: "Bitte, gib mir alle Handtücher und nimm diese frischen dafür." Und sie nahm alle Handtücher, die in Meisters Badezimmer waren, und brachte sie Sant Kirpal Singh und sagte: "Schau, hier hast du das, was Du haben wolltest."

Sant Kirpal Singh fuhr einmal nach Amritsar, wo Baba Sawan Singh erwartet wurde. Alle saßen da und warteten auf Seine Ankunft, als die Nachricht eintraf, dass der Meister nicht kommen würde. Einige gingen weg, aber Kirpal Singh blieb. Er schrieb dieses Gedicht: "Der, den ich liebe, wird kommen.", und lief wie von Sinnen umher. Nach etwa einer Stunde kam Baba Sawan Singh.

Als auf einer Seiner Weltreisen dieses Gedicht gesungen wurde, bemerkte Sant Kirpal Singh: " Die Liebe ist eine große Kraft. Wie ein Spiegel, der erst dann euer Gesicht widerspiegelt, wenn er auf der Rückseite belegt ist, genauso bildet die Liebe die Grundlage, um den Meister in euch widerzuspiegeln – Gott in euch."

 

Baba Sawan Singh wollte Seine wahre Liebe zu Kirpal Singh offenbaren

Eines Tages sagte Baba Sawan Singh: "Ich möchte wegfahren, wer mitfahren will, soll mitkommen." Alle kamen mit. Und wer sollte Ihn begleiten? Diejenigen, die wollten, dass Er ihnen die Meisterschaft übergeben sollte; diejenigen, die nur von Ihm forderten. Sie wollten alles unter ihren Einfluss bekommen, was Baba Sawan Singh nie befürwortete. Sie hatten sich einen eigenen Kreis geschaffen, etwas, das Meister Sawan Singh niemals wollte. Sie waren sehr erfreut mit Baba Sawan Singh mitzukommen. Auf der Fahrt sagte Baba Sawan Singh dann: "Da ist ein solcher Duft, es macht mich ganz berauscht. Es kommt von dieser Seite, merkt ihr es nicht auch?" Sie sagten: "Nein, Meister, wir merken gar nichts." Kurz darauf fragte Baba Sawan Singh sie wieder: "Ich denke, es ist jetzt so stark, ihr müsstet wenigstens etwas davon wahrnehmen." Sie antworteten: "Nein, Meister, hier ist kein Duft, und wir fühlen keine Berauschung. Wir fühlen nur den Segen Deiner Gegenwart." Baba Sawan Singh fuhr weiter, und dann erreichten sie den Bahnhof in Beas. Hier war bereits alles vorbereitet, damit sie sich hinsetzen konnten.

Auf wen wartete Meister (Sawan Singh)? Auf den, den Er liebte. Sant Kirpal Singh kam mit dem Zug nach Beas, und Meister Sawan Singh wollte Ihn direkt vom Bahnhof abholen. Das ist Liebe zwischen Schüler und Meister – Er wartete am Bahnhof auf Seinen Schüler.

Als sie dann am Bahnhof saßen, sagte Baba Sawan Singh wieder: "Die ganze Atmosphäre ist voller Duft, soviel Schwingung ist da, eine solche Berauschung. Fühlt ihr es nicht? Vielleicht fühlt ihr es jetzt." Sie waren alle sehr überrascht, auf dem Weg und jetzt hier, immer wieder diese Worte von Baba Sawan Singh zu hören. "Was ist das für eine Berauschung? Was geschieht? Was möchte Baba Sawan Singh uns damit sagen? Welche weitere Lektion möchte Er uns damit geben? Er hat uns aus einem bestimmten Grund hierher gebracht." Niemand jedoch wusste, wer ankommen würde, wer solche Sehnsucht nach Ihm hatte. Als sich jedoch der Zug näherte, stand Meister Sawan Singh auf und sagte: "Wenn Er mich sieht, wird Er vom Zug springen." Er hob Seine Hand und rief: "Kirpal Singh, warte, spring nicht!" Der Zug jedoch blieb genau dort stehen, wo Meister Sawan Singh stand, und Er umarmte Ihn.


Dann erklärte Baba Sawan Singh: Wenn der Schüler sich auf den Weg zu seinem Meister macht, wird der Schüler empfänglich und er nimmt diesen Duft wahr, der vom Meister kommt und die ganze Atmosphäre erfüllt. Dieser Duft liegt bereits in uns und wir können ihn wahrnehmen, (wenn wir empfänglich werden). Er sagte: "Wenn ein wahrer Schüler sich auf den Weg zu seinem Meister macht, erfährt der Meister dasselbe – Er nimmt auch diesen Duft wahr, der von Seinem Schüler kommt.

Harbhajan Singh

 

Sant Kirpal Singh bekam von Seinem Meister viele Aufgaben anvertraut.

Jeder profitierte durch Seine Anwesenheit. Aber es begann auch Rivalität im Sangat. Sant Kirpal Singh erzählte darüber:

Zu Seinen Lebzeiten beauftragte mich Meister einmal, bei einer monatlichen Zusammenkunft 250 Menschen zu initiieren. Jene, die hinter der Meisterschaft her waren, waren beunruhigt: "Was geht da vor sich? Alles entgleitet unseren Händen." Sie bildeten Gruppen und machten massive Propaganda gegen mich. Sie schrieben Briefe und unternahmen dieses und jenes. Ich blieb mir selbst treu. Der Meister hatte mich beauftragt, diese Aufgaben auszuführen: an den Satsangorten Vorträge zu halten, den Armen, Kranken, Bedürftigen und allen anderen zu helfen. Sogar nach Dienstschluss kümmerte ich mich um die Kranken, bis acht, neun oder zehn Uhr nachts und manchmal sogar noch länger.

Der Meister hatte mich damit beauftragt. Es kamen Briefe über mich, die von diesen Gruppen geschrieben wurden, in allen Sprachen, von verschiedenen Städten. Es ging darin immer um dasselbe: "Er ist ein solcher Mensch, er ist ein solcher Mensch, er ist ein solcher Mensch." Und Meister wusste über all diese Briefe Bescheid. Es waren Berge von Briefen, von überallher.

Immer, wenn ich meinen Meister besuchte, wies Er mich an: " Komm, halte einen Vortrag." Und was machte ich? Er saß da und ließ mich neben sich sitzen, wie einen Sohn oder einen Schüler. Ich sprach zu Ihm, wie es aus meinem Herzen kam. Ich öffnete Ihm mein Herz, in einem Herz-zu-Herz-Gespräch – und die Menschen erfreuten sich daran. Aber sie (die von der Gegengruppe) hatten es so eingefädelt, dass man mich acht Monate lang nicht in Meisters Nähe ließ, sodass ich nicht einmal mit Ihm sprechen konnte. So sehr hetzten sie gegen mich! Aber ich schaute einfach nur in Seine Augen und das genügte mir; denn die Augen sagen mehr als Worte.

Mein Meister fuhr des Öfteren in die Berge. Mein älterer Bruder fuhr auch dorthin (Ich erzählte nicht einmal meinem Bruder davon. Warum sollte ich mich über den Meister und Seine Schüler bei jemandem beklagen?) Ich bat ihn einfach: "Wenn du mit dem Meister alleine bist, frage Ihn einfach, ob ich irgendetwas getan habe, das einen Rückschlag bedeutet oder ob ich irgendetwas falsch gemacht habe. (Der Schüler kann sich irren, nur der Meister ist über jeden Irrtum erhaben.) Ich kann wissentlich oder unwissentlich etwas falsch gemacht haben. Sprich einfach mit dem Meister." Als mein Bruder zurückkam, fragte ich ihn: "Hast du mit dem Meister darüber gesprochen?" Und er sagte: "Ja, der Meister hat gesagt: 'Ich weiß, dass Er nichts falsch gemacht hat, weder absichtlich, noch unabsichtlich. Aber es ist doch sehr erstaunlich, sosehr hat man ihn verleumdet, aber Er kam nie zu mir, um mir davon zu erzählen'." Als Meister dann zurückkam – Ich bat Ihn normalerweise nie um Zeit für mich – ging ich natürlich zu Ihm und sagte: "Ich hätte gerne ein paar Minuten mit Euch gesprochen." "O ja, gerne." Am Ende des Tages, etwa um neun oder zehn Uhr abends, ließ Er mich zu sich rufen. Er sagte: "Schließ die Tür." Ich war bei Ihm, saß bei Ihm und sagte zu Ihm: "Ich bin deshalb nicht zu Euch gekommen, weil ich weiß, dass Ihr in mir seid und alles seht, was ich tue. Ihr beobachtet jede meiner Handlungen und wisst, welche Richtung mein Leben nimmt. Ihr wisst, in welche Richtung ich gehe. Das ist der Grund, weshalb ich nie zu Euch kam." Er war voller Zorn und sagte: "Diese Leute haben eine solche Hölle geschaffen." Ich sagte: "Ich bin nicht deshalb zu Euch gekommen."

Was sagte Er am nächsten Tag? Ich saß immer ganz hinten und beobachtete einfach. Er saß auf dem Thron – auf der Tribüne – und sagte: "Nun, Kirpal Singh, komm her und halte Deinen Vortrag!" Und jene um Ihn herum, die sich zu Gruppen zusammengeschlossen hatten, sagten: "Nein, Meister, wir wollen nicht Ihn hören, wir möchten Euch selbst hören." "Nein, Er wird sprechen." Sie bestanden unbedingt darauf (dass Baba Sawan Singh sprechen sollte und nicht Kirpal). Und trotzdem forderte Er mich auf: "Du kommst her und sprichst zu ihnen." Und überraschenderweise wendete sich das Blatt über Nacht.

Sant Kirpal Singh


Keiner wusste, wen Baba Sawan Singh so sehr liebte, dass Er Sein Nachfolger werden würde. Langsam, langsam spürten es die Menschen, aber es war mehr ein verborgenes Geheimnis, als dass es äußerlich offenbar gewesen wäre. Es gab jemanden, der Bua Das hieß. Er konnte nach Innen gehen. Eines Tages ging er zu Baba Sawan Singh und sagte: "Hazur, ich möchte mit Euch über eine sehr wichtige Sache reden." Er wollte die Tatsachen kennen, um nicht vom richtigen Weg abzukommen. Hazur forderte ihn auf: "Ja, du kannst mit mir darüber sprechen."

Bereits zuvor hatte Baba Sawan Singh angekündigt: "Wenn es irgend jemanden im Satsang gibt, der mir im Innern helfen kann, soll er ohne zu zögern zu mir kommen." So ging Bua Das zu Baba Sawan Singh und sagte: "Hazur, was das betrifft, habe ich gesehen, dass es nur einen Schüler gibt, der Dir helfen kann." Baba Sawan Singh fragte: "Wer ist das?" Er sagte: "Sant Kirpal Singh." Baba Sawan Singh fragte weiter: "Wo hast Du Ihn arbeiten gesehen?" Und Bua Das antwortete: "Ich habe Ihn von der Fünften Ebene an weiter nach oben arbeiten gesehen." Baba Sawan Singh sagte: "Du hast recht. Du weißt Bescheid." Das sind Geheimnisse, und der Meister enthüllt diese Geheimnisse. Er möchte sie nicht geheim halten, sondern Er offenbart sie jemandem um zu zeigen, wer wirklich nach Ihm weiterarbeiten wird. Es gibt die Heiligen und mit ihnen kommen auch die, die zu ihrem Mitarbeiterstab gehören. Meister sagte immer: "Wenn Heilige in die Welt kommen, bringen Sie Ihren eigenen Mitarbeiterstab mit."
Harbhajan Singh


Gurmat Sidhant

Sant Kirpal Singh schrieb ein wundervolles Buch, den Gurmat Sidhant, und trotz Drängen Seines eigenen Meisters, stimmte Er nicht zu, es unter Seinem Namen zu veröffentlichen. Er sagte: "Meine Feder, die es geschrieben hat, ist der Sünder, aber es wurde nur auf Eure Anweisung geschrieben, ohne Eure Führung hätte es niemals geschrieben werden können. So ist es Eure Gnade – es sollte unter Euerem Namen gedruckt und herausgegeben werden. Denn es ist die Aufgabe des Schülers, der Welt seinen Meister zu zeigen und nicht sich selbst." Baba Sawan Singh war damit einverstanden. Das war die Demut unseres Meisters. In den Fußnoten des zweiten Bandes des Gurmat Sidhant stand, dass ein dritter Band folgen würde. Sant Kirpal Singh schrieb den dritten Band, aber Er hielt ihn unter Verschluss. Er gab ihn nicht für den Druck frei. Erst einen Monat vor Seinem physischen Weggang, gab Er uns dieses Buch zum Drucken. Er tat es mit aller Demut. In den Fußnoten des Gurmat Sidhant, Teil II stand die Ankündigung; dass ein dritter Band erscheinen wird. Sant Kirpal Singh schrieb den dritten Band, aber Er hielt ihn unter Verschluss und gab ihn nicht für den Druck frei. Erst ein Monat vor Seinem physischen Weggang, gab Er dieses Buch heraus, damit es gedruckt wird. Da in den Fußnoten des zweiten Bandes des Gurmat Sidhant stand, dass dieser (dritte Band) gedruckt werden wird, wachte Meister ganz bewusst über das Ego. Er sagte zwar immer, dass aller Lohn zu Seinem Meister gehe, aber die Menschen betrachteten Ihn als Meister. Deshalb fand die Veröffentlichung erst nach Seinem physischen Weggang statt. Nun ist dieses Buch gedruckt, wir können aber daran sehen, wie bescheiden Meister war.

Harbhajan Singh


Sant Kirpal Singh erzählt mit Seinen eigenen Worten:

Der Gurmat Sidhant ist ein Buch, das ich geschrieben habe – es wurde durch meine Hand geschrieben, möchte ich sagen, nicht von mir, sondern vom göttlichen Meister in mir. Ich schrieb etwas, brachte es meinem Meister, um es Ihm vorzulesen, damit Er Seine endgültige Zustimmung dazu geben sollte. Einmal beschrieb ich, was mit einem Initiierten geschieht, der weiterleben muss, nachdem sein Meister die physische Ebene verlassen hat. Es war eine sehr anschauliche Darstellung. Der Name des Meisters war Dadu. Er hatte einen Initiierten, der nicht zugegen war, als sein Meister den Körper verließ. Als der Schüler zu seinem Grab kam, legte er sich auf das Grab und wiederholte immer wieder den Vers: "O Meister, ohne Dich kann ich nicht einen Augenblick mehr leben. Es ist unerträglich!" So starb er.

Als ich Ihm diesen Teil aus dem Gurmat Sidhant vorlas, sagte Er: "Das ist richtig, Kirpal Singh, lies es noch einmal!" Ich hatte gerade zwei oder drei Sätze vorgelesen. Ich las es Ihm noch einmal vor und wieder sagte Er: "Kannst Du es bitte noch einmal vorlesen?" Wieder las ich es. Vielleicht wollte Er mir damit sagen: "Mein armer Freund, dasselbe Schicksal erwartet Dich."

Sant Kirpal Singh

 

 

 

Out of the madness of love, we will see You;
The One Whom I love will come.
He must come!
We will see my loved One!
Out of the madness of love, we will see You;
The One Whom I love will come.
Out of the madness of love, we will see You;
O Master Sawan, we must see You!
O Perfect One, we will see You!
Out of the madness of love, we will see You;
The One Whom I love will come.
Out of the madness of love, we will see You;
O Master Sawan, we must see You!
O Perfect One, we will see You!

 

Sant Kirpal Singh

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Poem: "O beloved Sawan" – Sant Kirpal Singh
Poem: "My Emperor" – Sant Kirpal Singh

 

 

 

Beas Railway station

Sawan-Singh-Kirpal-Singh
When I was in service, I used to visit Him (Baba Sawan Singh) twice a week. Any time I did not turn up for a week or so, He would ask everyone, “Where is he?” Then He would take the car and come to my office, about forty miles away. You see? This is love – heart to heart. It develops in that way.

Sant Kirpal Singh

 

 

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Letter from Baba Sawan Singh to Kirpal Singh
"In remembrance of Hazur" – Sant Kirpal Singh




 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 Sawan-Singh--portrait

O Thou, the immaculate Naam
Thou illuminated my life and
Thy love overfloweth my frail physical life.
May Thou accept me. 

Sant Kirpal Singh

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